GemüseGemüse ist der Sammelbegriff für essbare Pflanzenteile. Die meist ein- oder zweijährigen krautigen Pflanzen wachsen wild oder werden kultiviert. Gemüse ist als Beilage vor allem wegen seines Gehalts an Vitaminen und Mineralstoffen beim Verbraucher beliebt. Man unterscheidet Blattgemüse, Wurzelgemüse, Kohlgemüse, Blütengemüse, Zwiebelgemüse und Fruchtgemüse. Züchter passen ihre Züchtungsziele kontinuierlich an die sich ändernden Ansprüche der Verbraucher, der Umwelt und des Handels an. Gemüse wurde im Jahr 2009 in Deutschland auf 116.704 Hektar (Freiland und Unterglas) angebaut. Vielfältig, hochwertig und ganzjährig verfügbar![]() Züchterische Leistung zeigt auch das Beispiel Kohl: Kohl ist seit der Römerzeit bekannt. Die Züchter erweiterten die Kohlunterarten durch Kreuzungen: heute sind Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Wirsingkohl, Weißkohl, Rotkohl, Rosenkohl und Grünkohl 'in aller Munde'. Später optimierten die Züchter auch den Anbauwert, wobei sie vor allem Ertrag und die Abernteraten steigerten. Die Entdeckung von Hybridsystemen bei Kohl hat einen bedeutenden Züchtungsfortschritt gebracht. Die Hybridsorten zeigen eine bislang nicht bekannte Uniformität der Bestände und ermöglichen zudem einen wirtschaftlichen Anbau auf Grenzstandorten. ![]() Quelle: Digital Stock Aufgrund der starken Nachfrage nach Convenience-Produkten haben Züchter spezifische Sorten mit verbesserten Inhaltsstoffen erzeugt. Auch Eigenschaften für die Weiterverarbeitung konnten verbessert werden. So zerfallen Blattsalate mit einem Schnitt in gleichgroße Blätter. Neue Tomatensorten mit dichtem Fleisch und wenig Saft sind besonders für die Sandwich-Verarbeitung geeignet. Gemüsezüchtung in der Zukunft![]() | Aktuelles Meldungen aus der Branche. Downloads Broschüren zum Herunterladen. Stellenmarkt Jobs mit Zukunft. Anfahrt So finden Sie den Weg zu uns. | |
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