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Weizenforschung soll intensiver vernetzt werden

Landwirtschaftsministerium, Wirtschaft und Wissenschaft veranstalten Thmentag Weizen

Berlin, 2.12.2015 - Der Thementag »Weizen: Weizenforschung in Deutschland - Investitionen in die Zukunft unserer Landwirtschaft«, der gemeinsam vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), der Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e. V. (GFPi) und der Forschungs- und Züchtungsallianz proWeizen veranstaltet wird, findet heute in Berlin statt. »Die steigende Weltbevölkerung und deren Ernährungssicherung erfordern eine intensivere Vernetzung der Weizenforschung, auch über die nationalen Grenzen hinaus. Es ist ein wichtiges Signal, dass sich das BMEL dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe intensiv annimmt«, erklärt Wolf von Rhade (Nordsaat Saatzucht GmbH) als Sprecher für die Wirtschaft in proWeizen. Mehr (PDF, 108,06 KB)

Plants for the Future-Workshop "Climate Change - The Role of Plants"

Die erste Veranstaltung der Plant ETP-Workshopreihe "Sustainable growth: Unlocking the potential of plants" fand am 1. Dezember in Brüssel statt.

Die Europäische Technologieplattform "Pflanzen für die Zukunft" (Plant ETP) organisierte am 1. Dezember in Zusammenarbeit mit Herrn Jasenko Selimovic und Frau Anthea McIntyre (beide Mitglieder des Europäischen Parlaments - MdEP) die erste Veranstaltung einer Reihe von Workshops unter dem Motto "Sustainable growth: Unlocking the potential of plants".
Die Workshopreihe folgt einem letztes Jahr veröffentlichten Bericht des ehemaligen MdEP Marit Paulsen zum Thema "Plant breeding: what options to increase quality and yields". Vor dem Hintergrund der UN-Klimakonferenz 2015 (COP21) in Paris konzentrierte sich der erste EP-Plant ETP-Workshop auf den Klimawandel und den Beitrag von Pflanzenforschung und Pflanzenzüchtung zur Lösung dieser globalen Herausforderung. Insgesamt 45 hochrangige Vertreter der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, den Mitgliedstaaten und Experten aus den Stakeholder-Gruppen der Pflanzen ETP (Industrie, Hochschulen und Landwirte) kamen zusammen und diskutierten mögliche Beiträge der Pflanzenzüchtung zu den vielfältigen Herausforderungen, vor die der Klimawandel Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und die Gesellschaft in Europa stellt. Mehr (englisch) (PDF, 396,28 KB)


Nagoya-Protokoll muss praxistauglich und rechtssicher umgesetzt werden

Pflanzenzüchter sehen Züchtungsfortschritt gefährdet

Bonn, 07.11.2015 - Die Auswirkungen des Nagoya-Protokolls auf die Pflanzenzüchtung und somit die Landwirtschaft standen im Mittelpunkt der Jahrestagung der Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e. V. (GFPi) am 5.11.2015. »Wir Pflanzenzüchter unterstützen das Ziel, den Zugang zu genetischen Ressourcen zu verbessern und einen gerechten Vorteilsausgleich zu schaffen. Dieses wird durch europäische Überregulierung jedoch verfehlt«, kritisierte Stephanie Franck, stellvertretende Vorsitzende der GFPi, vor allem die das Nagoya-Protokoll umsetzende EU-Verordnung. Hauptkritik der Pflanzenzüchter sind die umfangreichen Nachweis- und Informationspflichten, die künftig die im Rahmen der Züchtungsausnahme geregelte freie Verwendung neu gezüchteter, geschützter und im Markt befindlicher Sorten für die weitere Züchtung massiv einschränken. Sollte die Europäische Kommission bei ihrem derzeitigen rechtlichen Standpunkt bleiben, bedeute dies faktisch eine Abschaffung der Züchtungsausnahme. Darunter werden perspektivisch die genetische Diversität und der Züchtungsfortschritt leiden. mehr (PDF, 90,01 KB)

GFPi mit neuem Vorstand

Dr. Léon Broers wird Vorsitzender, Dr. Reinhard von Broock scheidet aus

Bonn, 06.11.2015 - Die Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e. V. (GFPi) präsentiert sich nach ihrer gestrigen Mitgliederversammlung mit einem neuen Vorstand. Die­ser hat aus seiner Mitte Dr. Léon Broers zum Vorsitzenden der GFPi gewählt. Dr. Reinhard von Broock scheidet nach sieben Jahren erfolgreicher Tätigkeit für die GFPi aus diesem Amt aus. Stephanie Franck, stellvertretende Vorsitzende der GFPi, würdigte in ihrer Laudatio die nationalen wie internationalen Leistungen von Broocks für die Pflanzenzüchtungsforschung und hob insbesondere sein Engagement für das von ihm etablierte Saatgutprojekt in Äthio­pien hervor. mehr (PDF, 330,37 KB)

Aus GFP und WPI wird GFPi

Wirtschaft bündelt ihre Interessen zur Pflanzenforschung in der Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e. V. - GFPi

Potsdam, 4.3.2015 - Heute haben die Mitglieder der Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung (GFP) und des Wirtschaftsverbunds PflanzenInnovation (WPI) in außerordentlichen Mitgliederversammlungen entschieden, ihre Kräfte zu bündeln und zur neuen Organisation »Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovation e. V.« (GFPi) zu verschmelzen. mehr (PDF, 118,08 KB)

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