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Ein Rückblick auf die tolle Knolle

Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen, der höchstpersönlich Sorge für die Ernährung seines hungernden Volkes Sorge trug und die Landwirtschaft reformierte: "Kerls, ihr sollt mehr Kartoffeln anbauen!"

Bonn, 13. Januar 2012. »Teufelskraut«, so bezeichneten die Menschen das bereits im 16. Jahrhundert aus den Anden mitgebrachte Gewächs »Tartuffel«. Erst als Zierpflanze in Herrschaftsgärten bestaunt, hat die Kartoffel 150 Jahre gebraucht, um sich in Deutschland Mitte des 18. Jh. als Nahrungsmittel zur Hungerbekämpfung durchzusetzen und zum beliebtesten Grundnahrungsmittel in der Nachkriegszeit aufzusteigen. Dass dies nicht ganz ohne Zwang erfolgte, geht auf den Feldherrn und Preußenkönig Friedrich II. (* 24. Januar 1712; + 17. August 1786) zurück, der zur Linderung verheerender Kriegswunden eine besondere Sorge für die Landwirtschaft seines Staates trug und damit die Ernährung seines Volkes sicherte. Sein 300. Geburtstag lässt die Pflanzenzüchter und Landwirte in Deutschland auf den verborgenen Schatz Kartoffel zurückblicken, der schon bald sein Comeback zur Bekämpfung des Hungers einer wachsenden Weltbevölkerung feiern könnte. Mehr (PDF, 107,48 KB)

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