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Pressemitteilungen 2012

Pflanzenzüchter ziehen Bilanz für das Jahr 2012

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Wieder hat das sich verändernde Klima in Form von Extremwetterlagen zu Ausnahmesituationen in der Landwirtschaft geführt. Züchtung steht niemals still - das ist in diesem Jahr wieder deutlich geworden und unterstreicht die Notwendigkeit stabiler Rahmenbedingungen, um dringend erforderliche Innovationen möglich zu machen. Nur so kann die Wettbewerbsfähigkeit der Züchtungsunternehmen in Deutschland gewährleistet werden. mehr (PDF, 73,3 KB)
Januskopf
Presseinformation
Bonn, 20.12.2012
Die Pflanzenzüchter ziehen Bilanz für 2012 ....

BDP begrüßt Verabschiedung des Gemeinschaftspatents

Züchtung mit patentierten Pflanzen EU-weit möglich

Bonn, 12. Dezember 2012. Nach mehr als einjähriger Diskussion ist die letzte politische Hürde zur Schaffung eines EU-Gemeinschaftspatents genommen. Das Europäische Parlament verabschiedete gestern die entsprechenden Verordnungen, so dass das Gemeinschaftspatent 2014 nun in 25 Ländern in Kraft treten kann. Mehr (PDF, 46,09 KB)

Zuckerrübenernte - Nachschub für die Weihnachtsbäckerei

Züchtungserfolg: Mehr Zucker in der Rübe verändert den Lauf der Welt

Bonn, 16.11.2012. Von Mitte September bis kurz vor Weihnachten sind sie unterwegs - die Zuckerrübenvollernter und die großen Transportfahrzeuge, mit denen die Rüben zur Zuckerfabrik gefahren werden, um den Rohstoff für süßes Naschwerk noch rechtzeitig zu liefern. Weihnachtskekse und Zuckerwerk gehören für uns auf den Gabentisch. Wer denkt schon darüber nach wie es dazu kommt und welche Geschichte hinter der Ackerfrucht Zuckerrübe steckt? Die Zuckerrübe ist durch langjährige Züchtungsarbeit zu einer der ertragreichsten Kulturen in Deutschland und ganz Europa geworden. Bis zu 20 Prozent Zucker enthalten die weißen Knollen heute. Sie haben den Rohrzucker, der bis ins 20. Jahrhundert aus tropischen Regionen importiert wurde, nahezu verdrängt. Mehr (PDF, 92,72 KB)
Bild Zuckerrübe
Presseinformation
Bonn, 16.11.2012
Zuckerrübenernte - Nachschub für die Weihnachtsbäckerei....

proWeizen: Neue Allianz zur Intensivierung von Weizenforschung und -züchtung

Bonn, 7.11.2012. Heute ist in Bonn der Startschuss für die neue Forschungs- und Züchtungsallianz proWeizen gefallen. Der Zusammenschluss soll alle an der Weizenforschung und -züchtung Interessierten vernetzen. Ziel ist es, die Weizenzüchtung in Deutschland sowie international zu stärken. Anlässlich der Auftaktversammlung erklärte Wolf von Rhade, Weizenzüchter und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP): »Wir wollen die Forschungsaktivitäten beim Weizen deutlich intensivieren und ein Forschungsprogramm für die Pflanzenzüchtung auf nationaler Ebene initiieren, das auf die Bedürfnisse der Weizenzüchtung ausgerichtet ist.« Mehr (PDF, 46,52 KB)
Presseinformation
Bonn, 7.11.2012
proWeizen: Neue Allianz zur Intensivierung von Weizenforschung und -züchtung ....

Der Beitrag der Pflanzenzüchtung zur Welternährung

Am 16. Oktober 1945 wurde die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) gegründet, um nach dem Zweiten Weltkrieg die Ernährung in der Welt sicher zu stellen. 34 Jahre später, also 1979, erklärte sie den 16. Oktober zum Tag der Welternährung, um weltweit auf die bestehende Problematik des Hungers aufmerksam zu machen. Zur Bekämpfung des Hungers in der Welt hat die Pflanzenzüchtung bereits große Leistungen vollbracht. Mehr (PDF, 76,09 KB)
Grafik zum Tag der Welternährung 2012
Presseinformation
Bonn, 12.10.2012
Tag der Welternährung - die Pflanzenzüchtung ist dabei....

Maisernte: Die richtige Sorte für einen guten Ertrag

Bonn, 02.10.2012. Vor wenigen Tagen hat die Maisernte begonnen. Mais (botanisch: Zea mays) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae), die ursprünglich aus Mexiko stammt. Die Genetik dieser Pflanzen diente als Basis für die modernen Maissorten, die heute in unseren Breiten für Höchsterträge sorgen. Bereits die Azteken bauten Mais als Nahrungsmittel an. Allerdings bedienten sie sich drastischer Methoden zur Ertragssicherung dieses lebenswichtigen Nahrungsmittels: Spielt heute für die Landwirte die Auswahl der richtigen Sorte für den jeweiligen Standort eine entscheidende Rolle, so hofften die Azteken Beistand von der zuständigen Gottheit, die sie durch Menschenopfer gnädig zu stimmen versuchten. Mehr (PDF, 87,79 KB)

Grafik: Erfolgsstory Maiszüchtung (PDF, 232,71 KB)

Begrünung mit zertifiziertem Saatgut ist nicht zu ersetzen

Fulda, 20. September 2012. Die Zukunft von Begrünungen mit zertifiziertem bzw. gebietseigenem Saatgut beleuchteten Vertreter der deutschen Saatgutwirtschaft im Rahmen der Wirtschaftlichen Fachtagung für Futterpflanzen- und Zwischenfruchtsaatgut am 20. September 2012 in Fulda. Anlass für den Themenschwerpunkt hatte das kürzlich novellierte Bundesnaturschutzgesetz gegeben, dessen § 40 in der Branche umstritten ist. Er sieht für das Ausbringen von Saatgut gebietsfremder Arten in der freien Natur zur Begrünung ab dem Jahr 2020 eine Genehmigungspflicht vor. Mehr (PDF, 53,93 KB)
Bild von der Wirtschaftlichen Fachtagung
Presseinformation
Bonn, 20.9.2012
Die Zukunft von Begrünungen mit zertifiziertem bwz. gebietseigenem Saatgut beleuchteten Vertreter der deutschen Saatgutwirtschaft.....

Memorandum zum 1. Symposium Zierpflanzenzüchtung

Bonn, 13. September 2012. Am 15./16.11.2011 veranstaltete das Julius Kühn-Institut (JKI) gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP), dem Bundesverband Zierpflanzen (BVZ) und der Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung e.V. (GFP) am Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen und Obst (ZGO-Q) des JKI in Quedlinburg das 1. Symposium Zierpflanzenzüchtung. Im Mittelpunkt standen Inhalte zur Forschung und Entwicklung rund um die Zierpflanzenzüchtung. Mehr (PDF, 134,92 KB)
Geranienfeld aus PR-Kampagne
Presseinformation
Bonn, 13.9.2012
Memorandum zum 1. Symposium Zierpflanzenzüchtung.....

Untersuchung von Winterraps auf GVO-Anteile abgeschlossen

Züchter informieren über Ergebnis der behördlichen Saatgutüberwachung

Bonn, 31. August 2012. Die Bundesländer haben die diesjährige Untersuchung von Rapssaatgut auf Anteile gentechnisch veränderter Organismen (GVO) rechtzeitig vor der Aussaat abgeschlossen. Im Rahmen der behördlichen Saatgutüberwachung wurde sowohl in Deutschland vermehrtes und anerkanntes als auch importiertes Rapssaatgut berücksichtigt. Insgesamt wurden bundesweit 324 Rapssaatgutpartien auf GVO-Bestandteile untersucht. Lediglich in Baden-Württemberg wurden in fünf Partien eines Züchters geringste GVO-Spuren gefunden. Dank eines guten Informationsmanagementes zwischen Züchtern und Behörden konnte bundesweit sichergestellt werden, dass kein Saatgut dieser Partien an Landwirte abgegeben und ausgesät wurde. Mehr (PDF, 94,73 KB)
Presseinformation
Bonn, 31.8.2012
Züchter informieren über Ergebnis der behördlichen Saatgutüberwachung.....

Keine Fortschritte bei Aufbau der Bioökonomie

BDP beklagt fehlende Forschungsprogramme

Bonn, 27. August 2012. Anlässlich der Neuaufstellung des Bioökonomierats weist der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) auf die zentrale Bedeutung der Pflanzenzüchtung bei der Etablierung einer funktionierenden und nachhaltig angelegten Bioökonomie hin. Gleichzeitig bemängelt er die fehlende Berücksichtigung der Pflanzenzüchtung bei Ausschreibungen im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030. »Trotz klarer Aussagen zur Stärkung der interdisziplinären Forschung und der Fokussierung auf inhaltliche Missionen, gibt es keine erkennbaren Fortschritte im Bereich der Bioökonomieforschung. Diese Entwicklung irritiert uns umso mehr, als dass die Pflanzenzüchtung bereits vor über einem Jahr vom Bioökonomierat als prioritäres Forschungsthema identifiziert wurde«, kritisiert BDP-Geschäftsführer Dr. Carl-Stephan Schäfer. Mehr (PDF, 49,54 KB)
Laborbild
Presseinformation
Bonn, 27.8.2012
Keine Fortschritte bei Aufbau der Bioökonomie.....

Aussaat der kleinen schwarzen Rapskörner - die Erfolgsgeschichte des Zuchtfortschritts bei Raps

Vom einfachen Lampenöl zum Qualitätslebensmittel

Bonn, 23. August 2012. Kaum ist in diesen Tagen die Getreideernte eingefahren, beginnt auch schon die Aussaat von den wenigen Milligramm leichten Rapskörnern in das feinkrümelig vorbereitete Saatbett. Dass Rapsöl heute das beliebteste Speiseöl in Deutschland ist und Verbraucher von diesem hochwertigen Lebensmittel profitieren, wäre vor 40 Jahren wegen der bitteren und ungenießbaren Öle und Säuren undenkbar gewesen. Vergessen sind die Zeiten von nach Fisch riechenden Hühnereiern nach der Fütterung mit Presskuchen aus Raps. Denn Züchtung hat Raps vom Lieferanten für einfaches Lampenöl über in Kriegszeiten notgedrungen genutztes bitteres Rüböl bis zum Qualitätsspeiseöl weiterentwickelt . Mehr (PDF, 69,91 KB)
Presseinformation
Bonn, 23.8.2012
Die Erfolgsgeschichte des Zuchtfortschritts bei Raps.....

GFS - GEMEINSCHAFTSFONDS SAATGETREIDE

Züchtung bestimmt den Ertragsfortschritt bei Weizen

Bonn, 17.08.2012. Die Ergebnisse eines Forschungsprojektes der Universität Gießen belegen, dass ungefähr ein Drittel des in den letzten 40 Jahren erzielten Ertragsfortschritts bei Winterweizen in Deutschland auf eine verbesserte Sortenleistung und vor allem auf die signifikante Erhöhung der Kornzahl pro Ähre zurückzuführen ist. Von dem in der Landwirtschaft beobachteten jährlichen Ertragszuwachs von 103 Kilogramm pro Hektar und Jahr sind mehr als 30 Kilogramm auf züchterische Leistung zurückzuführen. Mehr (PDF, 39,83 KB)
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Bonn, 17.8.2012
GFS: Züchtung bestimmt den Ertragsfortschritt bei Weizen ....

Hybridraps: Ertrag hängt nicht von Saatkorngröße ab

Bonn, 3. August 2012. Kleinkörniges Hybridsaatgut ist genauso leistungsfähig wie großkörniges - darauf weisen die Rapszüchter aktuell hin. Mehrortige Versuchsergebnisse der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein der Jahre 2010 und 2011 bekräftigen die bereits 2009 durch den Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) veröffentlichten Ergebnisse. Die Tausendkornmasse (TKM) hat keinen Einfluss auf Ertrag, Bestand und Qualität von Hybridraps. Mehr (PDF, 84,23 KB)
Bioenergie ist notwendig
Presseinformation
Bonn, 3.8.2012
Hybridraps: Ertrag hängt erwiesenermaßen nicht von Saatkorngröße ab...

Bioenergiestrategie der Bundesregierung muss verlässlich bleiben

Verlässlichkeit der Politik mahnt der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) bei der Nutzung der Bioenergie im Rahmen der Energiewende an. Die Akademie der Wissenschaften Leopoldina hatte sich in ihrer aktuellen Studie kritisch zu den Möglichkeiten der Bioenergie geäußert. Mehr (PDF, 40,87 KB)

20. Juli 2012: Gregor Mendels 190. Geburtstag

Mendels Erkenntnisse prägen Pflanzenzüchtung noch heute
Bonn, 19.07.2012. Wenn in diesen Tagen die Mähdrescher Raps und das erste Getreide ernten, die späten Kartoffelsorten weiter wachsen und der Mais in der Blüte steht, scheinen die jahrelang verkannten Arbeiten des »Erbsenzählers« Gregor Mendel in Vergessenheit geraten und die Ernteerfolge unserer Zeit eine Selbstverständlichkeit zu sein. Dabei reifen heute auf den über 16 Mio. Hektar in Deutschland nahezu ausschließlich Pflanzensorten, die auf Basis der Vererbungslehre nach Gregor Mendel entwickelt wurden. Mehr (PDF, 92,78 KB)

»Kokopelli«-Urteil des EuGH schützt Landwirte und Verbraucher

BDP fordert Berücksichtigung der Entscheidung bei Überarbeitung des Saatgutrechts durch EU-Kommission
Bonn, 12. Juli 2012. Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) begrüßt das aktuelle Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das die Rechtmäßigkeit der europäischen Saatgutverkehrsgesetzgebung und damit der amtlichen Sortenprüfung bestätigt. Mehr (PDF, 58,23 KB)
Bild Europäischer Gerichtshof
© bluedesign - Fotolia.com
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Bonn, 12.07.2012
EuGH: Kokopelli-Urteil bestätigt die Rechtmäßigkeit des Saatgutverkehrsrechts...

"EuGH-Urteil über verhehlten Nachbau: Die ehrlichen Landwirte werden geschützt

Bonn, 6. Juli 2012. Das EuGH-Urteil vom 5. Juli 2012, nach dem ein Landwirt, der unwahre Angaben über seinen Nachbau gemacht hat, Schadensersatz in Höhe der vollen Z-Lizenzgebühr zahlen muss, schützt die vielen Landwirte, die Jahr für Jahr ehrlich ihre Nachbaugebühren entrichten. Das Urteil bekräftigt den Sortenschutz und die Sortenschutzinhaber/Züchter in der Wahrung ihrer geistigen Eigentumsrechte. »Verhehlter Nachbau ist nicht nur unsolidarisch gegenüber Landwirten, die ehrlich zahlen, er gefährdet auch Züchtungsfortschritt. Investitionen in Züchtungsfortschritt sind in der heutigen Zeit doch viel zu bedeutsam, um darauf verzichten zu können", sagt Dirk Otten, Geschäftsführer der Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV). Mehr (PDF, 41,28 KB)
Presseinformation
Bonn, 06.07.2012
EuGH-Urteil über verhehlten Nachbau: Die ehrlichen Landwirte werden geschützt ...

Rücksendefrist der einmaligen Ausnahmeregelung für Auswinterungen endet am 30.06.2012

Bonn, den 11.06.2012. Die Rücksendefrist der einmaligen Ausnahmeregelung bei Abgabe und Erwerb von Konsumgetreide zu Saatzwecken aufgrund der enormen Auswinterung von Getreide im Winter 2011/2012 (http://www.stv-bonn.de/auswinterung) endet am 30.06.2012. Mehr (PDF, 79,91 KB)
Presseinformation
Bonn, 11.06.2012
Rücksendefrist der einmaligen Ausnahmeregelung für Auswinterungen endet am 30.06.2012 ...

Nachbau von Gräsern und Klee grundsätzlich verboten

Bonn, 1. Juni 2012. Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) weist ausdrücklich darauf hin, dass der Nachbau sämtlicher Gräserarten (außer Getreide) und der in Deutschland gebräuchlichsten Kleearten nicht erlaubt ist. Mehr (PDF, 57,7 KB)

Getreidezüchter bemüht, Versorgung mit Z-Saatgut im Herbst 2012 sicherzustellen

Bonn, 18. Mai 2012. Nach aktueller Einschätzung der Getreidezüchter ist eine Unterversorgung bei Z-Saatgut im kommenden Herbst nicht zu erwarten, auch wenn Kahl- und Dauerfrost im letzten Winter zu irreversiblen Schäden auch auf Vermehrungsflächen geführt haben. Die Auswinterungsverluste können durch die Ausdehnung der Vermehrungsflächen im Herbst 2011 kompensiert werden. Mehr (PDF, 43,22 KB)

18 Mai: Fascination of Plants Day

Internationaler Aktionstag würdigt die Bedeutung von Pflanzen für unsere Welt

Bonn, 14. Mai 2012. Pflanzen sind einzigartig und gleichzeitig vielfältig: Sie sind Nahrungsgrundlage, alternativer Energielieferant, Klimaschützer und Quelle innovativer Rohstoffe für eine ressourcenschonende Wirtschaft. Anlässlich des von der European Plant Science Organisation (EPSO) ausgerufenen Aktionstages »Faszination Pflanze« am 18. Mai 2012 verweist Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer im Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP), auf das besondere Potenzial von Pflanzen. »Wer sonst kann schon aus Sonnenlicht, Kohlendioxid und Wasser für die Menschheit die Lebensgrundlage schaffen?«, fragt Schäfer und betont zugleich die künftige Herausforderung für Landwirtschaft und Pflanzenzüchtung, ausreichend pflanzliche Rohstoffe für die wachsende Weltbevölkerung bereitzustellen. Mehr (PDF, 24,59 KB)

Pflanzenzüchter fordern Stärkung der vorwettbewerblichen Forschung

Bonn, 11. Mai 2012. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP), Dr. Kartz von Kameke, hob anlässlich der Mitgliederversammlung am 9. Mai 2012 im Straubinger Technologie- und Förderzentrum die Leistungen der deutschen Pflanzenzüchter und Landwirte in den letzten 35 Jahren hervor. Zahlte der Verbraucher 1975 noch 23 Prozent seines Einkommens für Nahrungsmittel, so waren dies 2010 nur noch 14 Prozent, was Ausgaben in Höhe von rund 130 Milliarden Euro entspricht. Die daraus resultierenden enormen Wohlfahrtseffekte für die Gesellschaft werden jedoch nur unzureichend honoriert: Die Ausgestaltung öffentlicher Forschungsprogramme für den Bereich der Pflanzenzüchtung verschlechtert sich zunehmend. Von Kameke forderte deshalb die politischen Entscheidungsträger auf, besonders im vorwettbewerblichen Bereich z. B. beim Pre-Breeding stärker aktiv zu werden und neben öffentlichen Mitteln auch für verbesserte Strukturen zum Beispiel durch die Stärkung der Bundesforschungseinrichtungen zu sorgen. Mehr (PDF, 72,28 KB)

Für jede Mutter etwas Einzigartiges

Zierpflanzenzüchter sorgen für bunte Vielfalt am Muttertag

  • Sorten für alle Geschmäcker und Anlässe: über 10.000 Zierpflanzensorten auf europäischer Ebene geschützt
  • Große Anlässe erfordern logistische Meisterleistung: Stecklingsproduktion von Weihnachtssternen beginnt im Mai
  • Über 160 Jahre Zierpflanzenzüchtung: Innovative Branche mit Tradition
7. Mai 2012. Der zweite Sonntag im Mai ist traditionell Ehrentag aller Mütter. Beson-ders gern verschenken Klein und Groß zu diesem Datum Blumen - als bunte Sträuße oder als Topfpflanzen. Jede Mutter hat ihre Lieblingspflanze. »Dass wir für jede Vor-liebe und alle Anlässe eine einzigartige Vielfalt anbieten können, ist das Ergebnis lan-ger und intensiver Arbeit in der Zierpflanzenzüchtung«, erklärt Dr. Carl-Stephan Schä-fer, Geschäftsführer im Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP). Wie viel Vorarbeit und Planung darin steckt, hochwertige Zierpflanzen in Gärtnereien und Handel bereitzustellen - angefangen bei der Saatgutproduktion bzw. der Stecklingsvermehrung über den Jungpflanzenbetrieb bis hin zur Gärtnerei oder zum Einzelhandel -, ist oftmals unbekannt. Mehr (PDF, 31,78 KB)

Welttag des geistigen Eigentums: Sortenschutz ist Herzstück der mittelständischen Pflanzenzüchtung

  • So klein das Saatkoren, so groß ist die Innovation, die in ihm steckt
  • Gesamtwert der landwirtschaftlichen Produktion: 42,2 Mrd. Euro
  • Nur 4 Prozent des pflanzenbaulichen Produktionswertes werden in Saat- und Pflanzgut investiert
Bonn, 23.04.2012. »Geistiges Eigentum ist der Rohstoff unseres Landes" - diese Aussage der Kampagne des Handelsblattes für den Schutz geistigen Eigentums in der Musik und Filmindustrie trifft den Kern. Dass die Pflanzenzüchtung in besonderem Maße auf den Schutz geistigen Eigentums angewiesen ist, ist vielen nicht bekannt. »Gerade in unserer Branche, in der sich Innovationen in Form von Sorten leicht kopieren und sogar vermehren lassen, ist ein effektiver Schutz intellektueller Eigentumsrechte unverzichtbar", sagt Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer im Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP). Mehr (PDF, 31,29 KB)

Grafik "Was steckt drin im Weizen" (PDF, 738,53 KB)

Einmalige Ausnahmeregelung bei Abgabe und Erwerb von Konsumgetreide zu Saatzwecken

Züchter erkennen Notlage der Landwirtschaft an

Bonn, 19. April 2012. Aufgrund der enormen Auswinterungen mussten die im Herbst 2011 ausgesäten Winterungen in vielen Regionen in Deutschland umgebrochen werden. Zum Teil wurde im Frühjahr 2012 zur Nachsaat der ausgewinterten Flächen mangels Alternativen zugekauftes Konsumgetreide eingesetzt. Die Abgabe und der Erwerb von Konsumgetreide zur Nachsaat stellen gravierende Rechtsverstöße dar. »Die Getreidezüchter erkennen jedoch die unverschuldete Notlage in der Landwirtschaft an und bieten mehrheitlich Landwirten und Händlern eine Ausnahmeregelung an, die dieser außergewöhnlichen Situation Rechnung trägt«, erläutert Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP). Mehr (PDF, 42,4 KB)

Ohne Schwellenwerte gleicht GVO-Analytik russischem Roulette

Maiszüchter informieren über Ergebnisse der behördlichen Saatgutuntersuchung

Bonn, 04.04.2012. Die in Deutschland ansässigen Maiszüchtungsunternehmen informieren über die Ergebnisse der Untersuchung der Länderbehörden auf Anteile gentechnisch veränderter Organismen (GVO) im Maissaatgut. Im Rahmen der behördlichen Überprüfung von Maissaatgut wurden in diesem Jahr 11 Partien beanstandet, geringste GVO-Anteile unterhalb der technischen Nachweisgrenze aufzuweisen. Sie wurden aus dem Verkehr genommen. Mehr (PDF, 138,58 KB)

Grain Club Symposium

Wer ernährt das globale Dorf?

Berlin, 28. März 2012. Über die Frage nach dem richtigen Weg zu einer nachhaltigen Versorgung der Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln wird sowohl in der Fachwelt als auch in der medialen Öffentlichkeit kontrovers gestritten. Dabei scheinen die gegensätzlichen Positionen mitunter unüberbrückbar und die Fronten verhärtet. Impulse zur Auflösung dieser Fronten wurden heute in Berlin auf dem Grain-Club-Symposium "Wer ernährt das globale Dorf?" gegeben und zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert und hinterfragt. Mehr (PDF, 290,3 KB)

Saatgutwirtschaft unternimmt alle Anstrengungen für Z-Saatgut bei Sommerungen

Der harte Winter mit starken Kahlfrösten hat vielerorts zu Auswinterungen bei Getreide geführt. In vielen Fällen ist daher bereits ein Umbruch erfolgt. Soweit bei der Neuaussaat Sommerungen von Getreide eingesetzt werden sollen, sind Landwirte gegenwärtig mit Knappheit an Zertifiziertem Saatgut konfrontiert. Mehr... (PDF, 32,86 KB)

Null ist eine Illusion - Pflanzenzüchtung braucht endlich Schwellenwerte

Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Umbruchsverfügung für BDP nicht nachvollziehbar

Bonn, 1. März 2012. Das aktuelle Urteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichtes zur behördlichen Umbruchsverfügung wegen angeblicher geringster GVO-Spuren in Raps ist ein herber Schlag für Pflanzenzüchter und Landwirte. Das Gericht sieht die Maßnahme als rechtmäßig an und zementiert damit die Rechtsunsicherheit, in der sich Züchter und Landwirte nahezu tagtäglich bewegen. Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) bekräftigt die Notwendigkeit von Schwellenwerten für unbeabsichtigte und technisch wie biologisch unvermeidbare Spuren gentechnisch veränderter (gv) Organismen in Saatgut. Mehr (PDF, 57,27 KB)

Dr. Wilhelm Graf von der Schulenburg begeht 80. Geburtstag

Der BDP gratuliert seinem Ehrenvorsitzenden

Bonn, 27. Januar 2012 - Der Ehrenvorsitzende des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) Dr. Wilhelm Graf von der Schulenburg begeht am 30. Januar 2012 seinen 80. Geburtstag. Graf Schulenburg war 17 Jahre Vorsitzender des BDP und hat die Geschicke der deutschen und europäischen Pflanzenzüchtung maßgeblich geprägt. Der Mitinhaber der W. von Borries-Eckendorf GmbH & Co. KG genießt dank seines weitsichtigen Engagements hohes Ansehen weit über die Züchtungsbranche hinaus. Der BDP gratuliert seinem vitalen Ehrenvorsitzenden auf das Herzlichste und wünscht ihm alles Gute und viel Gesundheit. Mehr (PDF, 34,67 KB)

Friedrich der Große und der verborgene Schatz

Pflanzenzüchter zeigen Bundesministerin Aigner Bedeutung der Kartoffel für die Welternährung auf

Berlin, 19. Januar 2012. Anlässlich seines 300. Geburtstags am 24. Januar 2012 berichtete Friedrich der Große (dargestellt von Dr. Olaf Kappelt) Bundesministerin Aigner heute auf der Internationalen Grünen Woche über seine Reformen zur Sicherung der Ernährung seines Volkes. Diese wie auch die Bedeutung der Kartoffel - und somit der Pflanzenzüchtung - damals, heute und in der Zukunft für die Welternährung stehen im Fokus des neuen Buches des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP), das der Ministerin zum Jubiläum des Preußenkönigs im Rahmen der BMELV-Sonderschau in Halle 23a überreicht wurde.  Mehr (PDF, 68,18 KB)
Bildquelle: Rolf Flucke. Bildunterschrift: Dr. Kartz von Kameke (Vorsitzender Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP)) überreichte Bundesministerin Aigner das neue Buch des Verbandes zu Friedrich dem Große und der Bedeutung der Kartoffel für die Welternährung.

Schlechtes Zeugnis für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Innovationsfeindlichkeit vertreibt Spitzenforschung

Bonn 18. Januar 2012. Der Entschluss der BASF Plant Science, die Unternehmenszentrale ihres Agrarforschungszentrums in die USA zu verlagern, ist die ernüchternde Konsequenz des unangemessenen Umgangs mit neuen Technologien in Deutschland und Europa. Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) kritisiert seit langem die Leichtfertigkeit, mit der wissenschaftliche Exzellenz und Arbeitsplätze aus Deutschland vertrieben werden und fordert verlässliche politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen für die Erforschung und Anwendung moderner Pflanzenzüchtung im eigenen Land. Mehr (PDF, 119,52 KB

Ein Rückblick auf die tolle Knolle

Zum 300. Geburtstag Friedrichs des Großen, der höchstpersönlich Sorge für die Ernährung seines hungernden Volkes Sorge trug und die Landwirtschaft reformierte: "Kerls, ihr sollt mehr Kartoffeln anbauen!"

Bonn, 13. Januar 2012. »Teufelskraut«, so bezeichneten die Menschen das bereits im 16. Jahrhundert aus den Anden mitgebrachte Gewächs »Tartuffel«. Erst als Zierpflanze in Herrschaftsgärten bestaunt, hat die Kartoffel 150 Jahre gebraucht, um sich in Deutschland Mitte des 18. Jh. als Nahrungsmittel zur Hungerbekämpfung durchzusetzen und zum beliebtesten Grundnahrungsmittel in der Nachkriegszeit aufzusteigen. Dass dies nicht ganz ohne Zwang erfolgte, geht auf den Feldherrn und Preußenkönig Friedrich II. (* 24. Januar 1712; + 17. August 1786) zurück, der zur Linderung verheerender Kriegswunden eine besondere Sorge für die Landwirtschaft seines Staates trug und damit die Ernährung seines Volkes sicherte. Sein 300. Geburtstag lässt die Pflanzenzüchter und Landwirte in Deutschland auf den verborgenen Schatz Kartoffel zurückblicken, der schon bald sein Comeback zur Bekämpfung des Hungers einer wachsenden Weltbevölkerung feiern könnte. Mehr (PDF, 107,48 KB)

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