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Aktuelle Pressemitteilungen 2013

Blühende Kunstwerke als kleines Dankeschön

Zierpflanzenzüchtung sorgt für bunte Vielfalt am Muttertag

Bonn, 8. Mai 2013. Seit der griechischen Antike kennt man den Brauch, einen Tag im Jahr als Ehrentag der Mütter zu würdigen. Diese Tradition geriet mit dem Untergang des griechischen Reiches in Vergessenheit, tauchte aber in vielen Kulturen immer wieder auf. Der Muttertag, wie er uns vertraut ist, am zweiten Sonntag im Mai, wurde 1914 von Anna Jarvis, einer bekannten Frauenrechtlerin in den USA eingeführt. Nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern weltweit hat sich der Muttertag fest etabliert - und das liebste Geschenk zu diesem Tag sind Zierpflanzen, die dank erfolgreicher Pflanzenzüchtung heutzutage in großem Farben- und Formenreichtum zur Verfügung stehen. Mehr (PDF, 65,94 KB)

Der Frühling kommt doch noch - und das Saatgut liegt bereit

Von der Kuhweide bis zum Balkonkasten: Der Handel mit Saatgut ist sorgfältig geplant und präzise organisiert

Bonn, 7. Mai 2013. Wenn der Schnee die Grünflächen wieder frei gegeben hat und die Balkonkästen neu eingesät oder bepflanzt werden, blüht der Handel mit Saatgut. Ob Balkontomate oder Golfrasen, Blumenrabatten im Vorgarten oder saftige Kuhweiden -Saatgut in bunten Tütchen, Säcken oder Bigbags kommen immer zur rechten Zeit in Handelslagern oder im Supermarkt an. Damit auch in wechselhaften Zeiten Saatgut für die verschiedensten Kunden in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht, müssen Bereitstellung von und Handel mit Saatgut lange im Voraus geplant sein. Am Beispiel eines Sackes Lieschgras, das z. B. zur Nach- oder Neuansaat von Futterflächen benötigt wird, kann man den Weg vom Züchter bis zur Abholung durch den Landwirt im Landhandel nachvollziehen. Mehr (PDF, 91,71 KB)

Saatgutrecht ist Verbraucherschutzgesetz

Neues Regelwerk bringt Vereinfachung und Harmonisierung, orientiert sich aber an bewährten Grundsätzen

Bonn, 6.5.2013. Die Europäische Kommission will heute den Verordnungsvorschlag für das neue Saatgut- und Pflanzgutrecht vorlegen. Sie schließt damit einen mehrjährigen Überarbeitungsprozess mit dem Ziel der Vereinfachung und Harmonisierung der bestehenden Gesetze in Europa ab. Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) begrüßt ein modernisiertes Regelwerk, das auf den bewährten Grundsätzen des Saatgutrechts aufbaut. »Das Saatgutrecht in Europa ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Es muss für die neutrale Information der Saatgutverbraucher und die Chancengleichheit zwischen großen und kleinen Pflanzenzüchtern sorgen, bei der die objektive Leistung zählt und nicht der Werbeetat. Dies wiederum stärkt die Vielfalt der Sorten und Unternehmen«, kommentiert Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des BDP, den Kommissionsvorschlag. Mehr (PDF, 51,09 KB)

Drohendes Verbot von Neonikotinoiden - ein dramatischer Schlag für die europäische Landwirtschaft

Neonikotinoide sind als Beizmittel unter Einsatz der in Deutschland etablierten Qualitätssicherungsmaßnahmen im überwiegenden Teil der landwirtschaftlichen Kulturarten sicher anzuwenden. Trotzdem droht weiterhin ein 2-jähriges umfassendes Verbot der zu dieser Wirkstoffgruppe gehörenden Stoffe. Mehr (PDF, 55,22 KB)

BDP mit neuem Vorsitz

Bad Sassendorf, 24.4.2013. Die Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) haben am 24.4.2013 eine neue Vorsitzende gewählt. Stephanie Franck, geschäftsführende Gesellschafterin der Pflanzenzucht Oberlimpurg (PZO), folgt auf Dr. Kartz von Kameke, Geschäftsführender Gesellschafter der SaKa Pflanzenzucht Co. KG, der das Amt seit 1997 inne hatte. »Es ist für mich eine große Ehre, die Interessen der Pflanzenzüchtung künftig in dieser Funktion vertreten zu dürfen«, erklärte Franck in ihrer Ansprache zur BDP-Mitgliederversammlung. Mehr (PDF, 45,41 KB)

Regierungen vereinbaren deutsch-indisches Saatgutprojekt

Bonn, 19.4.2013. Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, und die Botschafterin der Republik Indien in der Bundesrepublik Deutschland, Ihre Exzellenz Frau Sujath Singh, haben im Rahmen der zweiten deutsch-indischen Regierungskonsultationen am 11. April 2013 eine Gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Mehr (PDF, 45,52 KB)

Diesjährige GVO-Untersuchungen bei Mais-Saatgut abgeschlossen

Maiszüchter informieren über die behördlichen Untersuchungsergebnisse 2013

Bonn, 04.04.2013 Die diesjährigen Ergebnisse der behördlichen Untersuchungen von Maissaatgut auf Anteile gentechnisch veränderter Organismen (GVO) liegen vor. Die in Deutschland ansässigen Maiszüchtungsunternehmen teilen mit, dass die Anzahl der beanstandeten Partien auf zehn zurück gegangen ist. Sie wurden umgehend von den Züchtern aus dem Verkehr genommen. Seit Jahren fordert die Branche praktikable Saatgutschwellenwerte inklusive einer technischen Lösung und Rechtssicherheit im Umgang mit unbeabsichtigten und unvermeidbaren GVO-Bestandteilen in konventionellem Saatgut. Mehr (PDF, 173,32 KB)

BDP fordert die Ablehnung des Verbots von neonikotinoid-haltigen Saatgutbehandlungsmitteln auf EU-Ebene

Bonn, den 18.03.2013. Angesichts der Abstimmung vom 15.03.2013 über den Vorschlag der EU Kommission, Neonikotinoide für einen Zweijahreszeitraum weitestgehend zu verbieten, plädiert der BDP erneut dafür, bei dem sich nun anschließenden Prozedere das Verhältnismäßigkeitsprinzip zu beachten. »Ein derartig weitgehendes Verbot ist keinesfalls gerechtfertigt. Die Folgen eines Wegfalls von Neonikotinoiden für die europäische Landwirtschaft wären dramatisch und stünden in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Risiko«, erklärt Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP). Mehr (PDF, 47,29 KB)

Berufe in der Pflanzenzüchtung für erfolgreiche Landwirtschaft und blühende Gärten

Mehr als Erbsenzählen - von Gummistiefeln und Hightechlabors

Bonn, den 15.03.2013. Es ist wieder soweit: Die Felder werden bestellt und die Saat für die nächste Ernte wird gelegt. Auch in den privaten Gärten und auf den Balkonen der Hobbygärtner wird eifrig Saat- und Pflanzgut in die Erde gebracht. Fachkräfte in der Pflanzenzüchtungsbranche sorgen für hochwertiges, vielfältiges Angebot. Die Pflanzenzüchtung ist ein spannendes, zukunftsorientiertes Arbeitsfeld, das sich seit Gregor Mendels berühmtem »Erbsenzählen« rasant entwickelt hat. Seit mehr als 150 Jahren werden Kulturpflanzen gezielt auf bestimmte Eigenschaften hin gezüchtet. Die Erkenntnisse von Gregor Mendel (1822-1884) über die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung lieferten dazu die Grundlagen. Die Pflanzenzüchtung bietet jungen Leuten ebenso wie erfahrenen Spezialisten, aber auch Quereinsteigern interessante Berufsperspektiven. Die Unternehmen der Branche suchen laufend Fachkräfte und Auszubildende in verschiedenen Bereichen. Mehr (PDF, 72,22 KB)
Grafik Erfolgsstory Karriere (PDF, 271,16 KB)

BDP begrüßt differenziertere Betrachtung des Einsatzes von neonikotinoid-haltigen Saatgutbehandlungsmitteln auf EU-Ebene

Bonn, 28.2.2013. Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) begrüßt, dass die Abstimmung im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette der Europäischen Kommission über ein mögliches zweijähriges Verbot von neonikotinoid-haltigen Saatgutbehandlungsmitteln auf EU-Ebene verschoben worden ist. Sie war nach einem Vorstoß des EU-Kommissars Tonio Borg, basierend auf einer Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zunächst für den 25.2.2013 vorgesehen. »Der Aufschub eröffnet die Möglichkeit, in den Diskussionsprozess Erkenntnisse einzubeziehen, die in die EFSA-Studie bisher keinen Eingang gefunden haben«, erklärt Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des BDP. Mehr (PDF, 40,63 KB)

Die Sprache der Blumen: Valentinstag ohne Zierpflanzenzüchtung unvorstellbar

Bonn, 13.2.2013. Der Valentinstag wird seit Jahrhunderten am 14. Februar als Tag der Verliebten zelebriert und Zierpflanzen sind nach wie vor eines der meist überreichten Geschenke für diesen romantischen Anlass. Seit über 150 Jahren arbeiten Züchter daran, Schnittblumen, blühende Zimmerpflanzen und weitere Zierpflanzenarten stetig zu verbessern. Das Ergebnis kann sich mit über 10.000 europäisch geschützten Sorten, allein 1.700 davon aus Deutschland, sehen lassen. Mehr (PDF, 49,56 KB)

Neuer Ausbildungsberuf Pflanzentechnologe/-in geht an den Start

Bonn, 6. Februar 2013. Auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin erfolgte der Startschuss für den neuen Ausbildungsberuf Pflanzentechnologe/-in. Die duale Ausbildung geht im August 2013 in die erste Runde und ersetzt in Zukunft den alten Ausbildungsberuf Landwirtschaftlich-technischer Laborant (LTL). »Die Pflanzenzüchtung ist ein spannendes, zukunftsorientiertes Arbeitsfeld und bietet jungen Leuten interessante und vielfältige Berufsperspektiven", wirbt Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) für eine Ausbildung in der Branche. Mehr (PDF, 47,47 KB)

Neonikotinoide: Risikomanagement mit Augenmaß statt Verbot

Bonn, 4. Februar 2013. Anlässlich der aktuellen Diskussion um das mögliche Verbot neonikotinoidhaltiger Saatgutbehandlungsmittel bekräftigt der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP) die Notwendigkeit einer wissenschaftlich fundierten Risikobewertung und der Wahrung des Verhältnismäßigkeitsprinzips. »Neonikotinoide, die als Beizmittel angewendet werden, sind in Bezug auf die Ertragssicherheit und die Umweltschonung alternativlos. Etwaigen Risiken bei der Applikation von Neonikotinoiden auf das Saatgut wird durch erfolgreiche Risikomanagement-Maßnahmen, namentlich der Zertifizierung von Beizstellen, begegnet«, sagt Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des BDP. Mehr (PDF, 41,43 KB)

Wissen teilen - Vielfalt leben

Pflanzenzüchter und Politik fördern gemeinsam Erhalt und Nutzung biologischer Vielfalt

21.01.2013, Berlin: Unter dem Motto »Varieties for Diversity« engagieren sich der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP), das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gemeinsam für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt. Ziel der anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin vereinbarten Projektkooperation ist es, deutsche Spitzensorten in einem digitalen Katalog zu erfassen und für Züchter in aller Welt verfügbar zu machen. Die Projektpartner wollen so deutlich machen, dass jedermann auch geschützte Pflanzensorten zur Züchtung verwenden darf. Vor allem aber wollen sie den Wert dieses so genannten Züchtungsprivilegs insbesondere in den Entwicklungs- und Schwellenländern durch eine transparente und leicht zugängliche Vorstellung der Sorten praktisch stärken. Mehr (PDF, 418,82 KB)
Weitere Hintergrundinformationen (PDF, 418,82 KB)
Grafik zur Pflanzenzüchtung und Biodiversität (PDF, 449,58 KB)
Bild (JPEG, 491,54 KB) von der Veranstaltung mit der Bildunterschrift: Dr. Hanns-Christoph Eiden, Peter Bleser und Dr. Reinhard von Broock eröffnen gemeinsam das Projekt Varieties for Biodiversity

Deutschland und Russland vereinbaren intensive Zusammenarbeit im Saatgutbereich

Berlin, 19. Januar 2013. Bundesministerin Ilse Aigner und der russische Landwirtschaftsminister Nikolaj Fedorow haben gestern anlässlich des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) in Berlin eine gemeinsame Absichtserklärung zur verstärkten Zusammenarbeit bei der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für die Pflanzenzüchtung unterzeichnet. »Die Russische Föderation ist bereits heute ein Kernmarkt für viele unserer Mitgliedsunternehmen, mit großem Entwicklungspotenzial für die Zukunft. Wir setzten auf eine langfristig angelegte Kooperation zum gegenseitigen Nutzen", sagt Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenzüchter e. V. (BDP). Mehr (PDF, 48,03 KB)

Die Kraft der Innovation: heute forschen, morgen Erfolg ernten

Auf der Internationalen Grünen Woche 2013 zeigen die Pflanzenzüchter in Halle 3.2 des ErlebnisBauernhofs den Besuchern die Schlüsselrolle der Pflan-zenzüchtung für die Meisterung der globalen Herausforderungen. Mehr (PDF, 48,1 KB)

Neue Studie belegt: Wohlstand, Jobs und Umwelt profitieren von moderner Saatgutbeizung in der EU

Wissenschaftler: Ohne Neonikotinoide verliert die deutsche Wirtschaft bis zu 900 Millionen Euro p. a . / mittelfristig 50.000 Arbeitsplätze in Europa gefährdet / mehr Treibhausgas-Emissionen befürchtet

Berlin, 15. Januar 2013 - Saatgutbeizung mit Pflanzenschutzmitteln aus der Gruppe der Neonikotinoide leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Nachhaltigkeit der europäischen Landwirtschaft. Der sozio-ökonomische Wertbeitrag beläuft sich mittelfristig (fünf Jahre) auf bis zu 17 Milliarden Euro; 50.000 Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in den von ihr abhängigen Wirtschaftsbereichen wären im selben Zeitraum ohne diese Technologie gefährdet. Mehr (PDF, 118,95 KB)
Die digitale Pressemappe zum heutigen Pressegespräch, in dem die Studie vorgestellt wurde, finden Sie unter:
http://iva.de/download/Pressematerial_IVA_BDP_PK150113_Berlin.zip

"Kohl macht's möglich: Vitamin C frisch vom Feld auch im Winter

Pflanzenzüchtung sorgt für vielfältige Formen und einheitliche Ernten

Bonn, 15.1.2013. Gemüse frisch vom Acker - und das mitten im Winter: Im Gegensatz zu fast allen anderen Kulturarten in Deutschland beginnt die Ernte von Grünkohl meist nach dem ersten Frost. Rosenkohl und Grünkohl können fast die gesamten Wintermonate vom Feld geerntet werden und frische, wertvolle Inhaltsstoffe direkt vom Acker liefern. Kohl ist als Nahrungsmittel schon seit der Antike bekannt. Beim Verbraucher ist er vor allem wegen seines Gehalts an Senfölen und dem hohen Gehalt an Vitamin C sehr beliebt. Heutzutage fragen Konsumenten nach immer neuen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Die enorme Vielfalt an Kohlsorten und ihre Verfügbarkeit das ganze Jahr über sind auf züchterische Leistung zurückzuführen. Die Züchter optimierten den Anbauwert, wobei sie vor allem Ertrag und Gesundheit sowie die Abernteraten (Verhältnis geernteter Kohlköpfe zu erntefähigem Bestand auf dem Feld) verbesserten. Mehr (PDF, 91,65 KB)
Grafik Erfolgsstory Kohl (PDF, 290,93 KB)

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