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Revolution durch Mendel

Der Augustinermönch Johann Gregor Mendel entdeckte in langjährigen Versuchen mit Erbsen Gesetzmäßigkeiten der Vererbung. Erst 16 Jahre nach seinem Tod wurde um 1900 die bahnbrechende Wirkung seiner Arbeit erkannt.
Die Mendelschen Gesetze prägen die Pflanzenzüchtung bis heute. Sie wiesen den Weg, Pflanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften gezielt zu kreuzen und unter den Nachkommen die Individuen mit den gewünschten Merkmalen auszusuchen. Die Züchter kreuzen beispielsweise Pflanzen, die resistent gegen einen bestimmten Schädling sind, mit Pflanzen, die einen hohen Vitamingehalt oder andere gewünschte Inhaltsstoffe aufweisen. Die Nachkommen der Kreuzung werden so lange gezielt ausgewählt und weiter gekreuzt, bis sich eine Pflanzengeneration ausbildet, welche alle gewünschten Eigenschaften besitzt.

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