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Züchtung und Forschung

Die in der Pflanzenzüchtung arbeitenden Menschen müssen frühzeitig erahnen, was die Landwirtschaft, die Konsumenten und die Wirtschaft in der Zukunft verlangen werden. Denn von der ersten Kreuzung bis zur fertigen marktreifen Sorte vergehen bei der Züchtung zum Teil weit mehr als zehn Jahre.
Der Ausgangspunkt für die Züchtungsarbeit ist die Genetik der Pflanze. Durch die Neukombination von Genen oder die Erweiterung der genetischen Grundlagen einer Kulturpflanze erreichen die Pflanzenzüchter in langwierigen Ausleseprozessen, dass leistungsstarke Pflanzen unter veränderten Umweltbedingungen und an verschiedenen Standorten wachsen.

Der Lange Weg bis zur Sorte

Trotz technischer Fortschritte ist Pflanzenzüchtung bis heute eine sehr langwierige Arbeit. Nach intensiver Grundlagenforschung (siehe Schema, 1 - 3), starten Unternehmen mit der eigentlichen Sortenentwicklung.
Zu Beginn der Kreuzung legen die Züchter die Züchtungsziele wie Ertrag, Qualität, Resistenz und neue Inhaltsstoffe fest (4). Die Suche nach geeigneten Kreuzungseltern ist entscheidend für den späteren Erfolg. In vielen Schritten  selektieren Züchter über mehrere Jahre die Pflanzen mit den gewünschten Eigenschaften (5). 
Wenn der aufwändige Prozess erfolgreich ist, folgt die amtliche Prüfung und damit die Sortenzulassung sowie die Erteilung des Sortenschutzes. Der Sortenschutz ist für den Züchter die Grundlage für weitere Investitionen in Züchtungsfortschritt, denn er sichert ihm das Nutzungsrecht an der neuen Sorte (6 - 7). 
Anschließend wird aus den wenigen Pflanzen in den Zuchtgärten ausreichend Saatgut für die Landwirtschaft erzeugt und anerkannt (8). Beim Landwirt setzt sich schließlich die Sorte mit den besten Eigenschaften bei Ertrag, Qualität und Pflanzenwachstum durch.

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