Gentechnik in DeutschlandSchon heute sind zahlreiche gentechnisch veränderte (gv) Pflanzen für den Import und die Vewertung als Lebens- und Futtermittel zugelassen (siehe hier). Kommerziell angebaut werden darf bisher in Deutschland nur der so genannte Bt-Mais. Der Bt-Mais ist ein gentechnisch veränderter Mais, der infolge eines neu eingeführten Gens in seinen Zellen ein bestimmtes Protein bildet. Das Gen stammt aus dem natürlich vorkommenden Bodenbakterium Bacillus thuringiensis. Durch das Bt-Protein schützt sich Bt-Mais gegen die Larven des Maiszünslers, einen in Europa verbreiteten Maisschädling. Der kommerzielle Anbau von Bt-Mais ist in Deutschland durch das Gentechnikgesetz und die Regeln der guten fachlichen Praxis geregelt. Das Gesetz finden Sie hier. Feldzerstörungen gefährden den Forschungsstandort DeutschlandGentechnikgegner ignorieren die globalen Entwicklungen. Dass auch europäische und deutsche Landwirte zunehmend auf gv-Pflanzen setzen, führt dazu, dass die Aktionen gegen Gentechnik immer radikaler werden. Neben persönlichen Diffamierungen verletzen die Zerstörungstouristen durch Feldzerstörungen die Eigentumsrechte von Landwirten, Forschungsinstituten und Unternehmen. Die Beschränkung der Forschungsfreiheit wird genauso billigend in Kauf genommen wie die Verhinderung neuer Erkenntnisse zur Biosicherheit von gv-Pflanzen. Die Zahl der Feldzerstörungen war in 2008 so hoch wie nie (Details hier (PDF, 29,36 KB)). Durch z.T. wochenlange Feldbesetzungen wurden zusätzlich diverse Hochschulen und Forschungseinrichtungen zur Aufgabe von Versuchsanstellungen gezwungen. Die Folgen für den Forschungsstandort Deutschland sind schon jetzt nicht mehr berechenbar. Lesen Sie den Appell der Versuchsansteller zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Freilandversuche in Deutschland (hier (PDF, 125,25 KB)) ![]() Zerstörtes Maisfeld in Thüringen | Zum Betrachten von PDF-Dokumenten benötigen Sie den Acrobat Reader, den Sie bei Adobe kostenlos herunterladen können. | |
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