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Gregor Mendel

Der Mönch Gregor Mendel (1822-1884) empfand die richtige Mischung von Naturverbundenheit und Neugier um seine bahnbrechenden wissenschaftlichen Ergebnisse zu erzielen. Er erkannte, nach welchen Regeln Eigenschaften vererbt werden, als noch lange nicht bekannt war, dass es so etwas wie Gene überhaupt gibt.
Mendel wollte wissen, wie sich bestimmte Merkmale von Pflanzen vererben. Um das zu erforschen, züchtete er mit Saatgut von verschiedenen Erbsensorten, die sich in einem Merkmal stark unterschieden. Zum Beispiel wählte er zwei Erbsensorten aus, von denen eine Sorte weiß, die andere violett blühte. Diese beiden Sorten bestäubte er gegenseitig. Die so gewonnenen Samen säte er wieder aus und war überrascht, dass bei den neuen Pflanzen ausschließlich violette Blüten erschienen. Wo war das Weiß geblieben?
Er ging einen Schritt weiter und kreuzte die zweite Generation, also all die violetten Blüten wieder untereinander. Und jetzt zeigte sich, dass das Weiß immer noch da war, nämlich bei etwa einem Viertel der Pflanzen der dritten Generation.
Mendels Entdeckungen, die er natürlich mit anderen Pflanzen und weiteren Ergebnissen fortführte, bildeten die Grundlage für die Wissenschaft der Genetik und auch für die moderne Pflanzenzüchtung. Mendel veröffentlichte seine drei heute noch gültigen »Mendelschen Regeln« 1866, also vor rund 150 Jahren.
Im Sinne ihres Namensgebers befördert die Gregor Mendel Stiftung den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft: http://www.gregor-mendel-stiftung.de

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