Prof. Andreas Graner erhält den ersten Innovationspreis Gregor Mendel![]() Prof. Dr. Klaus Töpfer überreicht 1. Innovationspreis Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung nahm Graner aus prominenter Hand entgegen. Eigens aus Nairobi nach Berlin angereist war der Exekutiv-Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Prof. Dr. Klaus Töpfer, der mit dem Vorsitzenden des Kuratoriums, Prof. Dr. George Turner, die Verleihung vornahm. Schätze der Natur bewahren und nutzen Der ehemalige Bundesumweltminister zollte der Stiftung, aber auch der durch dynamische Fortschritte gekennzeichneten Branche seinen Respekt. In seinem Vortag "Biologische Vielfalt im Spannungsfeld von Bewahren und Nutzen" schlug er einen eindrucksvollen Bogen von den Wechselbeziehungen zwischen Klimawandel und Artenvielfalt bis zum Schutz von Ökosystemen. "Professor Graner hat sich durch die Entwicklung wegweisender Methoden zur Erforschung pflanzengenetischer Ressourcen um den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt in herausragender Weise verdient gemacht", würdigte Töpfer den Preisträger. Besonderer Verdienst um genetische Vielfalt Graners Verdienst ist, dass er über das Archivieren hinaus die gezielte Erforschung und Nutzung von Erbinformationen zu einem Arbeitsschwerpunkt der Genbank gemacht hat. Diese Kombination aus klassischer Pflanzen-Genbank, in der mehr als 150.000 Kulturpflanzen eingelagert sind, und moderner Molekularbiotechnologie ist weltweit einzigartig. Einzigartig war auch die Veranstaltung in Berlin, mit der die Gregor Mendel Stiftung eindrucksvoll bewiesen hat, dass sie eine ideale Plattform für die vielfältigen Initiativen der Branche darstellt. | ||
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