Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie(BMWi)

Wichtigstes Kriterium der BMWi-Förderprogramme ist, dass Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von einer repräsentativen Gruppe kleiner und mittlerer Unternehmen einer Wirtschaftsbranche gemeinsam und vorwettbewerblich betrieben werden. Die GFP als Zusammenschluss von 59 mittelständischen Pflanzenzüchtern in Deutschland ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) mit Sitz in Köln und Berlin. Die AiF agiert als Projektträger für das BMWi.
Die Pflanzenzüchter nutzen folgende Förderprogramme des BMWi:
  • Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)
  • Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)
Förderungswürdige Forschungsansätze werden in den fruchtarten-spezifischen Abteilungen der GFP ausgewählt. Anschließend stellt die GFP bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen  einen IGF-Förderungsantrag. Ein projektbegleitender Ausschuss begleitet das Forschungsvorhaben während der Laufzeit und gewährleistet somit die praxisnahe Ausrichtung der Arbeiten. Die bearbeiteten Fragestellungen der Züchter konzentrieren sich auf die Entwicklung und Optimierung von Resistenzprüfmethoden sowie die Bearbeitung von Schnellmethoden zur Inhaltsstoffanalyse von Pflanzen.
IGF im europäischen Verbund
21 europäische Länder und Regionen haben sich mit ihren nationalen Förderprogrammen zur Gemeinschaftsforschung im europäischen Netzwerk CORNET (Collective Research Net)zusammengeschlossen. Über gemeinsame Ausschreibungen können somit transnationale Forschungsvorhaben durchgeführt werden. Die GFP ist als Forschungsgemeinschaften der AiF antragsberechtigt in CORNET.
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
Im Jahr 2008 hat die AiF ihre Programme zur Förderung des Mittelstands im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zusammengelegt. ZIM richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die den Einstieg in eine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit planen. Verschiedene Programmteile sehen die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen oder zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor.

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