Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)Die Förderinstrumente des BMELV sind:
Die Innovationsförderung im Bereich »Züchtung von Kulturpflanzen» ist ein Schwerpunkt der Hightech-Strategie Pflanze der Bundesregierung. Ziel ist es, das Innovationspotential unserer Nutzpflanzen optimal auszuschöpfen. In den Projekten wird z.B. erforscht, wie die Widerstandsfähigkeit einzelner Kulturarten gegen wirtschaftlich bedeutende Krankheitserreger verbessert oder gegenüber abiotischen Schad- und Stressfaktoren erhöht werden kann. Forschungsziele sind auch, den Ertrag sowie die Qualität der pflanzlichen Inhaltsstoffe zu steigern. Die Koordination dieser Forschungsaufträge wird vom Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit Sitz in Bonn übernommen. Nachwachsende Rohstoffe Die Förderung nachwachsender Rohstoffe ist ein wesentliches politisches Ziel der Bundesregierung. Das zunehmende Engagement verschiedener Wirtschaftsbereiche von der Erzeugung der Rohstoffe, der Verarbeitung und zunehmend dem Dienstleistungsbereich haben das BMELV zur Gründung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) im Jahr 1992 mit Sitz in Gülzow veranlasst. Die FNR koordiniert alle Aktivitäten kulturartenübergreifend in speziellen Produktlinien von der Rohstofferstellung über die Verarbeitung, Produktentwicklung, Markteinführung bis zur Entsorgung. Pflanzenzüchterische Fragestellungen konzentrieren sich auch auf die Erstellung von Pflanzen mit speziellen Inhaltsstoffen und bestimmten technologische Eigenschaften, um diese besser für die Energiegewinnung nutzen zu können. Forschungsvorhaben haben in der Regel dreijährige Laufzeiten und werden sowohl an wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen als auch in Pflanzenzuchtbetrieben durchgeführt. Forschungsprojekte werden überwiegend als Verbundvorhaben mit mehreren Partnern konzipiert, um eine rasche Umsetzung von Forschungsergebnissen in die praktische Züchtung zu erreichen. Entscheidungshilfetitel Die Aufgabe ist, den Beratungsbedarf des BMELV durch die Vergabe von zeitlich befristeten Forschungsaufträgen zu decken. Grundsätzlich nutzt das BMELV hierzu seine ressorteigenen Forschungseinrichtungen des Julius Kühn-Instituts (JKI). Diese werden in der Regel mit langfristigen Forschungsaufgaben beauftragt. Externe Aufträge werden nur vergeben, wenn der spezifische Beratungsbedarf nicht durch BMELV-eigene Einrichtungen gedeckt werden kann. Zeitlich befristete Aufträge mit pflanzenzüchterischen Zielsetzungen lassen sich folgenden Themenschwerpunkten zuordnen:
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